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Lilly Lindner, aus "Bevor ich falle", S.176

"Da war ich für die Dauer eines Augenblicks wortstill.
Denn schöne Sätze haben einen Ausklang verdient.
Ohne Unterbrechung."
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Zerrißene Worte und dieser dunkelblaue, unbesondere Papierkorb.

1 Rubingeflüster | Hinterlasse Spuren!
 22. August 2013
"Und dann ist da dieses Wort.
 Aber, es steht einfach nur da. Und sagt Nichts.
 So undefinierbar und ungehört ist es in diesem Raum.
 Und wartet. Auf Dich!
 Also, öffne deinen Mund, komm ihm entgegen. Strecke deine Hand aus.
 Und lass es deine Lippen formen.
 Es bekommt Farbe, taucht auf aus dem Nichts, schnappt nach Luft und bedeutet Alles.
 Leben."

Ich zerreiße den Zettel wie jeden anderen. Mein Papierkorb quillt über von geschriebenen Worten.
Dieser Papierkorb, der hätte was zu sagen, dabei würde er nur meine zerrißenen Worte aus Buchstaben wiederholen. Die Worte, die ich wegschmiss.
Außerdem ist er nur ein dunkelblauer Papierkorb, der poltert wie jeder andere, wenn ich ihn umwerfe. Er ist auch nicht besonders genug, meinen gschriebenen Müll in sich zu behalten, wenn er fällt. Dann spuckt er meine Worte aus, als seien sie Gift. Oder einfach Müll.
Ich lege die neuen Zettelfetzen auf die alten und überlege zu puzzeln.


- Nach langer Zeit mal wieder eine kleine Geschichte für euch am späten Abend, liebe Nachteulen! Schlaft gut! ♥
Eure

Poesie - Gebrabel *-* - melancholisch (?)

1 Rubingeflüster | Hinterlasse Spuren!
Das waren sie.
Mein Glück.
Diese Worte.
An der nächsten Ecke.

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Sie ist da und schon im nächsten Moment wieder fort.
Was ist ein Moment? Es ist Zeit.
Doch was ist Zeit?
Für mich?
Immer schneller fließend.
In einem Moment ist sie da.
Im  nächsten wieder fort.
Ein Wimpernschlag.
Einmal Atemholen.
Und schon ist sie weg.
Unwiederbringlich.

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So dumpf.
Wut.
Trauer.
Hass.
Ein Teufelskreis.
Ohne ein Lächeln.
Ohne ein Wort.
In Gedanken zurück.
Früher.
Was ist passiert?
Es ist die Zeit.
Sie kommt daher. Und verändert.
Erschreckend. Beinahe ernüchternd.
Diese eine Feststellung.
Nimm es hin.
Oder bring es wieder.
Irgendwie.
Vielleicht mit Worten.

Das Glück und die Worte. Irgendwie Eins.

0 Rubingeflüster | Hinterlasse Spuren!
Welches findet ihr besser, das erste, oder das zweite? Stimmt einfach hier an der Seite ab! :) --->

 "Siehst du es? Da vorne, an der Ecke?"
"Was meinst du?"
"Na, das Glück, das dort auf mich wartet."
"Ich seh da nichts... nur Worte. Vielleicht warten die ja auf dich..."
"Aber sie sind leer. Nichts als leere Worte. Im nächsten Moment wieder vergessen."
"Nein. Es sind Worte, aber so voller Inhalt, so voll von dir. Unmöglich sind sie leer."
"Niemand wird sich an sie erinnern..."
"Doch... ich."

oder:

Siehst du es auch? Da vorne an der Ecke? 
Das Glück, das dort auf mich wartet?
Nein? Ich auch nicht. 
Aber ich sehe Worte. Leere Worte ohne Bedeutung.
Aber sie sind voll von mir, und voll von meinem Inhalt. 
Können sie da leer sein?
Sind sie gut genug zum erinnern?
Vielleicht nicht.
Aber sie existieren. 
Hier und überall dort, wo ich sie ausspreche und sie für einen Moment in der Luft hängen...
Für der Moment sind sie real und greifbar, doch sie verfliegen. 
So wie alles...



Liebe Grüße
Rubin:)

p.s. Die, die sich bei mir wegen einer Blogvorstellung gemeldet haben, werden in den nächsten Tagen eine E-Mail bekommen mit Fragen. :)
Ich stelle eure Blogs dann nacheinander vor. ;)

Jeder von uns.

1 Rubingeflüster | Hinterlasse Spuren!
Ich habe Angst.
Vor der Zukunft.
Vor dem, was sie bringt. Und Schon gebracht hat.
Denn auch wir waren mal Zukunft.
Jetzt sind wir Gegenwart.
Und schon bald sind wir Vergangenheit.
Jeder von uns.

  - Was ist nur los? Momentan bin ich voll auf diesem Tripp immer so etwas poetisches zu schreiben...

...

2 Rubingeflüster | Hinterlasse Spuren!
Du hast mich gerufen. Immer wieder.
Du bist zurück gekommen, hast mir aufgeholfen und mich durch geschüttelt, bis ich es verstanden habe.
Du hast mich gerufen. Immer wieder.
Doch ich habe hier verweilt, während du weiter gegangen bist.

 - inspiriert von Lilly Lindner

Was ist schon Perfekt? - Nichts.

0 Rubingeflüster | Hinterlasse Spuren!
Niemand ist ein Nichts. Jeder ist einzigartig.
Nichts und Niemand ist PERFEKT.
Doch wenn diese Einzigartigkeit verblasst. Dann bleibt Nichts.
Und in diesem Nichts entspricht man der dort vorherrschenden Auffassung von Perfekt.

Also, was würdest du wählen?
Die Einzigartigkeit, oder die falsche Auffassung von Perfektion?

Aber eigentlich ist die Frage nicht, was du wählen würdest, sondern was die anderen wählen und aus die machen...

 - Diese kleine Geschichte ist für Kunst, dort haben wir das Thema "Nichts", ein nicht sehr einfaches Thema. Wie findet ihr es?

Vor dem Leben kann man nicht davon laufen.

1 Rubingeflüster | Hinterlasse Spuren!
Sie lief. Um ihr Leben.
Sie wurde verfolg. Von der Zeit.
Sie vergass. Und doch kehrte alles zurück.

 - bisschen Poesie. Ich denke, dass man diese Zeilen auf Jeden beziehen kann. Jeder Läuft um sein Leben, um der Zeit so lange wie möglich die Stirn zu bieten. Manches will man vergessen, doch irgendwann kehrt alles zurück...