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Lilly Lindner, aus "Bevor ich falle", S.176

"Da war ich für die Dauer eines Augenblicks wortstill.
Denn schöne Sätze haben einen Ausklang verdient.
Ohne Unterbrechung."

/english books/ Zum eineinhalbsten Mal in Englisch - the fault in our stars - John Green

02.08.2014
"Apparently the world is not a wish-granting factory."
- "The fault in our stars" by John Green

Hallöchen!

Das ist mein erster "english books" Post und ich weiß ehrlich gesagt noch nicht so genau, wie ich ihn aufbaue, es gibt da zwar einen groben Plan, aber das wandelt sich eh immer. Über eure Meinung dazu freue ich mich natürlich.

Zu allererst (und sehr wichtig): Dies ist keine Rezension. Also auf jeden Fall keine richtige.
Nach diesem Post wisst ihr einfach,
1. wie ich mit dem englischen Buch fertig geworden bin, 
2. was ganz hilfreich beim Lesen sein könnte und ja, 
3. auch meine Meinung zu dem Buch.


Warum das eineinhalbste Mal?, könnte man sich zuvor fragen.
Vor "The fault in our stars" habe ich bereits einmal versucht ein englisches Buch zu lesen, bin aber nicht weit über die Hälfte hinausgekommen. Ehrlich gesagt habe ich mich eher durch die Seiten gequält, als alles andere, weil ich einfach nicht voran gekommen bin.
Es handelte sich um "The last letter from your lover" von Jojo Moyes und ich kann beim besten Willen keine klaren Gründe definieren, warum es nicht geklappt hat.
Ich versuche es trotzdem mal: 
1. Ich war oft verwirrt, in welcher Zeit es spielt oder wer wer ist etc.
2. Vielleicht hat mich die Story doch nicht wirklich angesprochen? 
 3. Vielleicht war es einfach vom Vokabular zu schwer und das Nachschlagen zu mühsam?
4. Vielleicht habe ich die Handlungen und den Zusammenhang an sich nicht ganz verstanden?
5. Ein Grund für die Gründe: Es lagen lange Pausen zwischen den "Lesephasen"
-> Ich war also nicht sonderlich motiviert.
-> Ich empfand es als sehr zäh zu lesen.

Bei "The fault in our stars" von John Green sah das ganze schon anders aus!
Ja, es hat auch etwas länger gedauert, knapp 2 Wochen ungefähr. 


'"There is no try", I said. "There is only do."'

Wie in der anderen Rezi (Buch) und Nichtrezi (Film) nachlesbar ist, bin ich begeistert von der Geschichte und verliebt in die Charaktere!
Das ist schon mal der erste Punkt, der es leichter macht ein englisches Buch zu lesen, wenn man Anfänger ist: 
1. Bereits die Geschichte in deutsch gelesen zu haben.
Das erleichtert vieles, da man sich einiges zusammenreimen kann und auf jeden Fall schon mal eher die Handlungsabläufe kennt.
2. Ein paar Englischkenntnisse sind mit Sicherheit auch nicht hinderlich!
Vor allem, wenn es um ein solches Buch geht. Denn es ist nicht immer einfach und auch nicht für Englischanfänger.
Ich habe auch einiges nicht verstanden und musste viele einzelne Wörter nachsehen. 
3. Hilfreich kann auch ein internetfähiges Mobiltelefon sein. 
Ich hab die Seite www.leo.org benutzt und konnte so eben mal schnell ein englisches Wort eingeben um es auf Deutsch zu übersetzen. (Die meisten musste ich immer wieder eingeben).
Mit einem Handy geht es einfach schneller und einfacher als mit Computer oder Wörterbuch. 
4. Man muss motiviert sein und das Buch WIRKLICH lesen wollen.
Denn ansonsten bleibt es liegen (was ich ja auch bereits erlebt habe). Also ist es sinnvoll sich eine Geschichte zu suchen, von der man weiß, dass sie einen interessiert.

"It would be a privilege to have my heart broken by you."
 
Mit "tfios" bin ich sehr gut klar gekommen. Es hat mich erneut zu Tränen gerührt und hätte ich nicht mit meiner Familie im Auto gesessen, hätte ich hemmungslos geweint.
Das erneute Lesen des Buches hat mir nochmal die genauen Handlungen ins Gedächtnis gerufen.
Was ich unbedingt noch sagen muss: Ich bin ergriffen von der Menschlichkeit der Charaktere - erneut.
Dieses Mal vor allem auch von ihrem Vater, welcher mir gar nicht mehr so präsent war. 
Dieses Buch regt einfach so zum Nachdenken an und zeigt so viel auf, was der Tod aus und mit Menschen machen kann, beispielsweise.
Die Charaktere sind so authentisch! Ich liebe es, wie John Green Amsterdam beschreibt, Hazels und Gus Weg und diese intensiven Gefühle so nahe bringt. Einfach Alles.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es noch so einiges zu sagen gibt, aber irgendwie ist mein Kopf gerade relativ leer... 
 
Wie gesagt habe ich sehr viel nachgeguckt und nicht alles verstanden. Aber ich kann (und werde!) es einfach nochmal lesen.  
Mein Buch ist jetzt etwas lädiert, das liegt daran, dass ich es überall mithin geschleppt habe und die Beschichtung anscheinend nicht so haltbar ist...


Meiner Meinung nach, kann man stolz auf sich sein, wenn man ein fremdsprachiges Buch fertig gelesen hat! Es ist auf jeden Fall nicht einfach, aber es macht unheimlich Spaß! Es ist ein Erfolgserlebnis, wenn man merkt, dass man sich neue Vokabeln angeeignet hat und, dass man viel versteht. 

Also, versucht es einfach! Ich hab's ja auch geschafft... ;)
Man hat ja nichts zu verlieren.

Eure <3
p.s. Wenn ihr noch weitere Tipps habt, postet sie gerne in einem Kommentar hier drunter (keine Sorge, er bleibt auch im Kommentar, ich mops ihn mir nicht;) )

Kommentare:

  1. Toll, dass du das mit dem englischen Buch so gut hinbekommen hast!
    Ich habe das Buch auch im Original gelesen, war aber schon nach zwei Tagen durch, weil ich es so toll finde. Aber auch so unglaublich traurig. Alleine dein Zitat hat mich gerade fast zum weinen gebracht. Ich werde sicher noch Jahre brauchen, bis ich mich von dieser Geschichte erholt habe und wieder in Frieden weiterleben kann. :D
    Der einzige Tipp den ich noch habe ist, nicht jedes einzelne Wort nachzuschlagen, sondern das nur zu machen wenn man es unbedingt für das Verständnis der Handlung braucht. Solange man noch den Großteil versteht, sollte man das lesen nicht immer wieder dafür unterbrechen, weil es einen aus dem Lesefluss bringt und es dadurch noch schwerer wird. Und sonst: je mehr du auf Englisch liest, desto leichter wird es. ;)
    Liebe Grüße!

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  2. Vor allem deinen ersten Tipp kann ich so vorbehaltlos unterschreiben! Mit 13 Jahren habe ich angefangen, Harry Potter auf Englisch zu lesen. Auf Deutsch kannte ich die Bücher schon und deswegen fiel es mir umso leichter. Ein paar Kernwörter wie Zauberstab, Kessel etc. musste ich natürlich nachschlagen, aber ansonsten ging es erstaunlich gut!
    Heute lese ich sehr oft in der Originalsprache, weil ich immer Angst habe, dass in der Übersetzung zu viel verloren gehen könnte.
    Jacquy kann ich auch auf jeden Fall zustimmen; man sollte sich nicht an einzelnen Wörtern aufhängen und schauen, ob man das Wort aus dem Zusammenhang heraus übersetzen kann. Erst wenn es gar nicht anders geht, weil man sonst nichts mehr versteht, sollte man das Wort nachschlagen. Ansonsten geht ja der ganze Lesespaß verloren!
    LG Bücheraxt

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  3. Danke für eure Kommentare:)
    Ihr habt natürlich vollkommen recht, ich glaube, dass ich mich ein bisschen falsch ausgedrückt habe ;)
    Wenn man jedes Wort nachguckt, wird man natürlich bescheuert und dann macht es auch einfach keinen Spaß.
    Jeder muss da einfach für sich das richtige Maß finden.:)
    Bei mir kam es drauf an, meist Wollte ich einfach wissen, was das Wort in dem Zusammenhang bedeutet, dann gab es auch wieder Phasen, da hab ich nichts nachgeguckt.

    Danke für eure lieben Kommentare zu dem Post, ich antworte euch nochmal auf euren Blogs:)
    Alles Liebe
    Rubin:)

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